Bildergalerie von Joern Werner

Auf See

                                   

 

              

               

            

       

Seemannsgarn und Klabautermann ,da ist na klar auch etwas wahres dran.
Seeromantik ,Nixen und Ferne, wer hätte das nicht gerne.
Tatsächlich aber war vor allem die Segelschiffahrt mit harter Arbeit,
Entbehrungen und Disziplin in Verbindung zu bringen

Eigentlich und irgendwie bin ich nur zum Malen gekommen weil ich nicht loslassen konnte. Mußte mich aber an Land orientieren und hatte wie heute noch Sehnsucht nach der maritimen Zeit. Wer einmal zur See war weiß wovon ich rede. Mir kam zu der Anfangszeit ein Bildband von dem unerreichten Marinemaler Willem van de Velde d.J.in die Hand. Ich konnte nur staunen und wirklich,das ist kein Spruch ich hörte mich selbst laut sagen "das will ich auch können". Aber es war nicht leicht,ich habe lange gebraucht um für mich heraus zu finden wie ich zum Beispiel das kappelige Hafenwasser malen könnte. Queen Mary2 wie diese ins Dock einläuft, Cap Arcona an den Landungsbrücken oder das Segelschulschiff Niobe auf See. Leuchttürme der Welt und Seebilder abstrakt,der Fantasie habe ich hier keine Grenzen gesetzt

Seemannsgarn und Schiemannsgarn

Das Schiemannsgarn wurde aus altem Tauwerk gewonnen und von den Seeleuten dazu benutzt, Leinen und Trossen zu bekleedern (umwickeln).
Schiemannsgarn drehen oder Schiemannsgarn spinnen war auf Segelschiffen eine untergeordnete Arbeit, die bei Schönwetter erledigt wurde.
Weil sie recht eintönig war, erzählten sich die Seeleute unterdessen, was sie erlebt hatten und worüber sie sich Gedanken machten – Sagen,
Schwänke und Döntjes gehörten dazu.
Auf diese Weise bekam Schiemannsgarn spinnen mit der Zeit eine andere Bedeutung:
das Erzählen wurde Hauptsache, die Arbeit Nebensache, bis man das Erzählen allein so bezeichnete.
In jüngerer Zeit ersetzte Seemannsgarn spinnen oder kurz Garn spinnen die alte Redewendung, und unter echtem Seemannsgarn versteht man heutzutage jene Erlebnisberichte von Seeleuten im Grenzbereich zwischen Wahrheit und Phantasie, die alle etwas undurchsichtig, dafür aber glaubhaft-eindrucksvoll sind.
Der Zuhörer weiß nie genau, ob er auf den Arm genommen wird oder nicht. Oft wird der Wahrheit so viel hinzugedichtet, dass aus einem kleinen Fisch plötzlich ein Monsterhai wird oder Riesenkraken ganze Schiffe ins Verderben ziehen..


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