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Leuchtturmseite

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Als Leuchtturm wird ein Turm bezeichnet, der ein Leuchtfeuer trägt. Leuchttürme stehen für die Navigation an wichtigen Punkten oder an gefährlichen Stellen, wo sie der Schifffahrt auch nachts als weithin sichtbares Seezeichen dienen.
Durch ihre Lichtsignale (Leuchtfeuer) weisen Leuchttürme Schiffen den Weg und ermöglichen so die Navigation und das Umfahren gefährlicher Stellen im Gewässer.
Im übertragenen Sinn (Metapher) wird als Leuchtturm oder Leuchtfeuer oft bezeichnet, was weithin sichtbar ist und von dem eine bedeutsame Wirkung oder Vorbildfunktion ausgeht (Leuchtturmprojekt). In der englischsprachigen Welt ist die Moderne Sage vom Leuchtturm und Kriegsschiff eine beliebte Metapher für gelegentliche Unflexibilität von großen Mächten.
Nach dem wohl ersten Leuchtturm der Geschichte, dem antiken Pharos von Alexandria, werden Leuchttürme auch als Pharos und die Leuchtturmkunde als Pharologie bezeichnet

Die ersten Seezeichen waren natürliche Navigationshilfen wie Baumgruppen oder Küstenformationen.
Später traten künstliche Zeichen hinzu, die im heute deutschsprachigen Raum zunächst alle Baken (Zeichen) genannt wurden:
Steinhaufen oder Holzgerüste, fest oder schwimmend, mit nächtlichem oder ohne nächtliches Feuer.
1310 stand bereits ein Turm auf der Insel Neuwerk in der Elbmündung, der nicht nur als Wehrturm zur Sicherung der Region diente,
sondern am Tage auch als Landmarke.
Es gibt erhaltene Dokumente, die belegen, dass ab dem 14. Jahrhundert schwimmende Seezeichen auslagen.
Die sogenannte Schartonne in der Außenelbe wird 1466 erwähnt.
Die Hamburger Kaufmannschaft brachte sie mit einem Kauffahrteischiff aus.
Als schwimmende Seezeichen waren Tonnen meist wie ein Fass aus Eichenholz mit Eisenringen gefertigt.
Später entwickelten sich die verschiedenen heutigen Formen.
Um 1900 gab es im Elbstrom etwa 134 Tonnen.
Zunächst waren alle Tonnen schwarz, da man sie wie alle hölzernen Baken mit Teer und Pech konservierte.
Ab 1575 begann man, auch weiße Tonnen auszulegen.
1887 ordnete der Reichskanzler (Otto von Bismarck) durch die Bekanntmachung, betreffend die einheitliche Bezeichnung der Fahrwasser und Untiefen in den deutschen Küstengewässern eine einheitliche Betonnung an den deutschen Küsten an:
Rote Spierentonnen (schlank, stabförmig) an der Steuerbordseite und schwarze, spitze Tonnen an der Backbordseite.
Seit 1982 gilt für die Betonnung der Seewegen international die Regelung der IALA.
Diese beinhaltet ein weltweit einheitliches System von fünf verschiedenen Tonnentypen:
Laterale, kardinale, Mitte-Fahrwasser-, Einzelgefahrenstellen- und sonstige Tonnen.
Grün liegt in der Region A (Europa, Australien, Neuseeland, Afrika und einige asiatische Länder) für einlaufende Fahrzeuge an Steuerbord,
in der Region B (Amerika, Japan, Korea, Philippinen) hingegen an Backbord