Bildergalerie von Joern Werner

Flying P Liner "Passat"

                                  

 

passat-maritime malerei

1910 ging das Fünfmastvollschiff Preußen der Reederei F. Laeisz verloren. Wegen des Rückgangs der Frachtsegelschifffahrt und mangelnden Frachtangebots für Großsegler auf den Ausreisen nach Südamerika gab F. Laeisz bei der Hamburger Werft Blohm & Voss als Ersatz die beiden kleineren Viermastbarken Passat und Peking in Auftrag, deren Ladekapazitäten nur etwa halb so groß waren. Am 2. März 1911 wurde der Kiel der Passat gelegt. Beim Stapellauf am 20. September 1911 wurde das Schiff nach dem Passatwind benannt. Taufpatin war Gertrud Grau, der Taufspruch der Passat lautete: Für einen Preis von 680.000 Goldmark war das Schiff am 25. November 1911 seefertig. Am 24. Dezember 1911 lief die Passat unter Kapitän J. Wendler zu ihrer Jungfernfahrt von Hamburg um Kap Horn nach Chile aus. In der Folge wurde die Passat zwischen Europa und Lateinamerika eingesetzt. Sie zeigte dabei ausgezeichnete Segeleigenschaften, erreichte unter 4.100 m² Segelfläche eine Geschwindigkeit von bis zu 18 Knoten und bot dadurch der zunehmenden Dampfschifffahrt eine ernstzunehmende Konkurrenz.

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