Die Geschichte meiner Seefahrt

 

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Ich weiß ja nicht wie es anderen Menschen geht wenn es sich um Erinnerungen handelt, aber bei mir ist es so dass ich mich nach einer gewissen Zeit nur noch an die schönen Dinge erinnere Mit den Schiffen und auch den Frauen ist das der Fall. Es gab Schiffe die eine Seele für mich hatten und einige weibliche Wesen die sie heute vielleicht auch noch haben. Die Frauen an denen mir lag haben heut einen anderen Heimathafen und die Schiffe sind allesamt abgewrackt. Dennoch ist eine gewisse Sehnsucht geblieben und die gilt heute besonders meiner Fahrenszeit zur See. Eigentlich sollte ich ja nach meinem Schulabgang eine ordentliche Lehre machen wie meine liebe Mutter immer sagte und so begann ich im März 1954 mein erstes Lehrjahr in einer Schmiede, Hufschmiede und Fahrzeugbau in der Spaldingstraße nah dem Hauptbahnhof neben dem Groß und Gemüsemarkt. Ein Altgeselle, der Meister und Eigentümer Herr Wesener so wie meine Wenigkeit war die ganze Belegschaft. Da musste ich vom ersten Tag an schon ganz schön ran, dennoch gefiel es mir und ich war mir auch sicher die Lehre erfolgreich zu beenden. Anfang Januar kam ein ehemaliger Geselle der auch dort gelernt hatte zu Besuch in die Schmiede und er erzählte mir davon dass er nun als Maschienenassi bei der christlichen Seefahrt sein Glück versucht und wie toll das alles wäre........ rumms machte es und im gleichen Augenblick war dieser Wunsch in mir geboren nichts anderes zu wollen als auch zur See zu fahren. Schwanger mit diesen Gedanken verbrachte ich den Rest des Tages bis Feierabend war. Fotsetzung folgt...........