Bildergalerie von Joern Werner

Kehr wieder

                                   

 

Kehr Wieder-maritime Malerei, maritime Kunst

Kehr wieder.
Es wird berichtet, der Name hätte seinen Ursprung darin,
dass hier die Hamburger und vor allem Hamburgerinnen die zur See fahrenden Männer mit dem Wunsch „Kehr wieder“ verabschiedet haben,
da die Kehrwiederspitze an der Ausfahrt aus dem Hafen in die Elbe hinein lag.
Tatsächlich aber ist der Name Kehrwieder in Norddeutschland eine Bezeichnung für eine Sackgasse,
und auf dieser schmalen Insel musste man vor dem Bau der Niederbaumbrücke (1880) wieder umkehren, zurück bis zur Brooksbrücke.
Im 16. Jahrhundert wuchs das Kehrwiederviertel direkt am Stadtwall, heute Am Sandtorkai,
zu einem Arbeiter- und Handwerkerquartier mit teils enger Gängeviertelbebauung heran.
Dem Kehrwieder vorgelagert war die Bastion Georgius.
Für den Bau der Speicherstadt wurden die Bewohner ab 1882 zwangsumgesiedelt und das gesamte Wohnviertel niedergelegt.
Durch die Entfestigung der Stadt Anfang des 19. Jahrhunderts,
die Anlage des Sandtorhafens mit dem Ausbau des Sandtorhöfts 1866 (dort steht heute das Hanseatic Trade Center),
und insbesondere durch den 1886 angelegten Kehrwiederfleet hat sich allerdings auch das Gelände des Kehrwieders maßgeblich verändert. 

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